Ökologischer Landbau & BodenZukunft gedeiht auf gutem Boden.

Gesunde Böden sind die Basis für das Wachstum von Pflanzen. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Organismen und fördern die biologische Vielfalt.

Warum der Boden im Bio-Landbau so wichtig ist?Gesunde Böden sind die Grundlage für alles, was wächst.

Sie speichern Wasser, binden Kohlenstoff, bieten Lebensraum für unzählige Organismen und sichern unsere Lebensmittelproduktion. In der ökologischen Landwirtschaft steht deshalb die Förderung der Bodenfruchtbarkeit im Mittelpunkt:

  • Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Mittel und die Nutzung organischer Stoffe werden natürliche und ausgewogene Bedingungen geschaffen.

  • Ein lebendiger Boden stärkt die Widerstandskraft von Pflanzen, fördert die Biodiversität und unterstützt die Speicherung von Kohlenstoff.

  • Fruchtbare Böden bilden damit eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln - heute und in Zukunft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Auf jeden Fall. Gesunder Boden ist die Basis für gesunde Pflanzen. Deshalb setzt Bio auf Methoden wie Fruchtfolgen und den Aufbau von Bodenfruchtbarkeit – und schützt damit Bodenleben und Bodenstruktur.

  • Bio setzt auf möglichst natürliche Lösungen. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind im Bio-Landbau nicht erlaubt; zugelassen sind nur bestimmte Mittel und Stoffe nach den EU-Bio-Regeln.

  • Ja! Artenvielfalt gehört zu den Zielen von Bio. Die EU-Bio-Regeln fördern Anbaumethoden, die natürliche Kreisläufe und die biologische Vielfalt unterstützen.

  • Nein. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind in der Bio-Produktion grundsätzlich nicht erlaubt. Bio setzt stattdessen auf natürliche Prozesse, vorbeugende Maßnahmen und robuste Sorten und Rassen.

WUSSTEST DU SCHON, dass ?

ein Großteil der biologischen Vielfalt direkt oder indirekt auf gesunde Böden angewiesen ist – mehr als 95 % unserer Nahrungsmittelproduktion hängen von ihnen ab.